besucht am: 16.04.2016
Ca. 1 Monat nach Projektbeginn geht es nun in die 2. Runde. Erfreulicherweise verbunden mit dem Wiedersehen von Freunden, die ich gerne mag, aber mit denen ich in letzter Zeit leider nur wenig im Kontakt stand. Schon Anfang des Jahres wollten wir einen Spaziergang durch das im nördlicheren Teil Hamburgs gelegene und von den Stadtteilen Ohlsdorf, Winterhude, Eppendorf und Eppendorf umgebene Alsterdorf machen, aber an jenem Tag haben wir uns aus verschiedenen Gründen nur im heimeligen Umkreis bewegt. Das soll heute anders sein. Auch mein Freund ist mit dabei.
Startpunkt ist die U-Bahn-Haltestelle „Lattenkamp“ von der aus wir uns allesamt zum nicht weit entfernten Wanderweg direkt an der Alster, die den Stadtteil von Südwesten nach Nordosten durchfließt, begeben. Spaziergänger sehen wir recht wenige, dafür aber immer wieder reichlich wild quakende Gänse und Enten. Wir gehen vorbei an Gartenanlagen mit wunderschön anzusehenden und duftenden Magnolienbäumen und allerlei anderem Gewächs, dass sich von seiner blütenprächtigen Seite zeigt. Nachdem wir einiges von der veranschlagten 5 km langen Strecke züruckgelegt haben, ist uns nach einer Pause zumute. Es ist überraschend schwer etwas zum Einkehren zu finden. In einem direkt am Wasser gelegenen Café ist geschlossene Gesellschaft, der Bäcker hat zu und nach Hotel-Restaurant ist uns nicht. Bleibt uns anscheinend nur der Burger King, den wir im Nieselregen erreichen. Ich glaube es ist das erste Mal, dass ich bei Burger King was kaufe. Ich entscheide mich für eine Sundae-Zuckerbombe.
Insgesamt haben wir 2 U-Bahn-Haltestellen zu Fuß zurückgelegt und befinden uns jetzt nahe der Sengelmannstraße, die nach dem Pastor Heinrich-Matthias Sengelmann benannt ist, der eine wichtige Rolle in der Entwicklung Alsterdorfs spielte. Auf ihn geht die Evangelische Stiftung Alsterdorf zurück, die auch heute noch existiert und eine der ältesten Einrichtungen vor allem für die stationäre Betreuung geistig behinderter Menschen in Deutschland ist. Die U-Bahn-Station „Sengelmannstraße“, die neben der Station „Alsterdorf“ das ehemalige Handwerkerdorf „Alsterdorf“ an das Hamburger U-Bahn-Netz anbindet, ist nicht weit entfernt und wir verabschieden uns von unseren beiden Freunden, die genug des Spazierengehens haben und wieder den Heimweg antreten. Mein Freund und ich entscheiden uns, noch ein Stückchen weiter auf dem Alsterwanderweg entlang zu spazieren obwohl es immernoch / schon wieder, so ganz klar ist das nicht, nieselt. Es tut gut, so offenen Auges nur des Unterwegs-sein-Willens draußen zu sein…auch wenn sich der Frühlingshimmel vorwiegend von seiner grauen Seite präsentiert.
Für meine Stadtteilinformationen hilfreich:
Wikipedia-Artikel zum Stadtteil Hamburg-Alsterdorf
Wikipedia-Artikel zur Evangelischen Stiftung Alsterdorf
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